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Jan
1.

Test: Apple TV 2

Der Apple TV ist schon seit längerem in einer zweiten Auflage erhältlich.
Doch was bietet einem so ein Gerät?

Der Apple TV 2 verfügt über einen Netzwerkanschluss, WLAN und HDMI Anschluss sowie einem optischen Ausgang für Sound.
Zusätzlich gibt es noch einen Micro USB Anschluss der eigentlich nur von Apple für den Support genutzt wird, dazu aber später mehr.

Apple typisch kommt das Apple TV in einer kleinen gut sortierten Box daher. Ein HDMI Kabel liegt leider nicht bei, sodass man sich dieses am besten gleich mit besorgen sollte.

Die Installation ist ebenfalls sehr einfach gehalten. Land auswählen und ITunes Account bzw. Apple ID angeben, fertig.

Was genau kann der Apple TV dann? Das Gerät bietet verschiedene Menüpunkte die Zugriff auf verschiedene Inhalte bieten. Der erste Menüpunkt betrifft den Video on Demand Dienst. Hier lassen sich sämtliche Filme und Serien die ITunes zu bieten hat, ausleihen. Die Preise schwanken dabei je nach alter und Qualität der Filme, die meistens sowohl in HD als auch in Standard Qualität verfügbar sind. Aktuelle Filme kosten in HD 4,99 Euro. Kein Schnäppchen, aber man spart sich den Weg zur Videothek. Einmal ausgeliehen ist der Film 30 Tage lang verfügbar. Einmal gestartet hat man dann 48 Stunden Zeit den Film zu schauen. Bezahlt wird alles über den ITunes Account.

Der zweite Menüpunkt bietet ab der aktuellen Firmware zugriff auf ITunes Match, und damit auf eure gesamte Musiksammlung. Dabei ist allerdings ein ITunes Match Abo erforderlich.

Der nächste Eintrag fasst Internetradio, RSS Feed-Reader sowie Youtube und Flickr zusammen, und ermöglicht einen Zugriff auf all diese Dienste.

Abgerundet wird das alles durch den letzten Menüpunkt der einen Zugriff auf alle in der ITunes Mediathek freigegebenen Dateien erlaubt. Damit lassen sich also alle Filme, Serien etc. einfach über den Apple TV auf dem heimischen Fernseher betrachten.

Sind noch weitere IOS Geräte vorhanden, wird der Apple TV automatisch für Air Play Funktionen erkannt.

Was nicht funktioniert und wohl die am meisten gewünschte Funktionalität darstellt, ist der Zugriff auf Dateifreigaben und Netzwerkfestplatten bzw. NAS Systeme.
Dieses Manko lässt sich dank Jailbreak beheben. Einen Test zu einem “gejailbreakten” Apple TV liefern wir in den nächsten Tagen nach.

Fazit: Für ca. 120 Euro bekommt man ein Gerät das in keinem von Apple dominierten Haushalt fehlen sollte, und sich vorallem  für diejenigen lohnt, die gern Filme ausleihen aber keine Lust auf den Weg zur Videothek haben.

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Apr
20.

Kurztest: iRig für iPhone / iPad

Als Erstes, kurz und knapp: Cool!!! Das iPhone per iRig als Gitarrenverstärker!

Das iRig ist eigentlich nur ein kleines Plastikteil mit einem 3,5mm Klinkenstecker zum Anschluß an das iPhone (oder iPad), sowie einem 3,5mm Eingang für den Kopfhörer und einem 6,35mm Eingang für … Tada … eine Gitarre oder einen Bass.
OK, allein damit ist es natürlich nicht getan. Wie immer benötigt man eine App. Diese heißt AmpliTube und ist in drei Varianten verfügbar. Die Gratisversion, die LE-Version für 2,39 € und die Vollversion für 15,99 €.  Mittels der App werden Verstärker und Effektgeräte simuliert.

Getestet haben wir mit der AmpliTube FREE-Version. Kurz runtergeladen, und registriert. Nach der Registrierung stehen eine Verstärkerversion und die Effekte Delay, Distortion und Noise Filter zur Verfügung. Für den Anfang genügt das. Wer mehr möchte, sollte gleich die Vollversion kaufen, das spart letztendlich Geld, gegenüber den einzelnen In-App käufen von Effekten.
Zurück zum Test: iRig anschließen AmpliTube anschmeißen, Gitarre anschließen, Kopfhörer anpöppeln und schon kann es losgehen. Und es rockt. Hier kommt die Erfahrung des Herstellers IK Multimedia im Bereich der digitalen Musikbearbeitung zum tragen. Es klingt einfach “richtig”, egal ob mit der E-Gitarre Yamaha SC400T oder der Halbakustischen APX-5A. Und das aus so einem kleinen Gerät wie dem iPhone. Immer wieder wird über Latenzen spekuliert, aber bei uns Hobbymusikern ist davon nichts zu spüren.

Was nicht funktioniert: Das iRig am Mac Book (Pro) (hier muss das iPhone zwischengeschaltet werden) mit GarageBand.
Was wir nicht getestet haben: Statt des Kopfhörers der Anschluß an Aktivboxen oder eine Stereoanlage. Aber wir gehen davon aus, dass auch das einwandfrei funktioniert.

Noch eine kurze Anmerkung zu der Kritik des Rauschens in einigen Situationen: Ja, in manchen Einstellungen ist ein deutliches Rauschen wahrzunehmen, aber: Wir wollen keine Stille produzieren, sondern Gitarre spielen!

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Jul
12.

Acer Aspire Revo R3600: openSUSE 11.1

Wie bereits angekündigt, wollen wir unseren Revo R3600 als HomeServer einrichten. Leider gab es bereits den ersten Fehlschlag: Das RAID-Gehäuse MR-35DUS2 lässt sich nicht einbinden, bzw. wird nicht erkannt. Die Fehlermeldungen deuten auf ein Problem des Kernels mit dem Modul SATA_SIL hin (Als RAID-Controller ist der SiL5744 verbaut).

Somit bleibt Linux erst einmal aussen vor. Da die geplante Software auch jeweils als Windows-Version verfügbar ist, können wir damit leben.

Für alle, die es trotzdem mit Linux wagen wollen, hier eine kurze Anleitung:

  • Als Bootmedium verwenden wir eine 512 MB SD-Karte. Die Installatione der Pakete erfolgt über Internet. Bei einem Server kann man auf die grafische Oberfläche verzichten und somit hält sich die Anzahl der zu übertragenden Pakete mit rund 600 MB in Grenzen.
  • Auf dem Revo R3600 sind drei Partitionen eingerichtet: 1. Die (unsichtbare) Recovery-Partition, 2. Windows, 3. Daten.
    Die 3. Datenpartition kann gelöscht werden, um Platz für Linux zu haben
  • Um eine bootbare SD-Karte zu erzeugen, verwenden wir das Programm UNetbootin. Anschliessend von dieser booten.
  • Im Konfigurationsdialog des Setup sind neben den lokalen Daten noch folgende wichtig:
    1. HTTP-Server: download.opensuse.org
    2. Verzeichnis: /distribution/11.1/repo/oss/

Dies ist natürlich nur eine Übersicht. Solltet ihr spezielle Fragen haben, dann immer zu ;-)

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Jul
10.

Praxistest: Acer Aspire Revo R3600

Heute beschäftigen wir uns ein wenig mit Hardware. Wir haben uns mal einen Nettop gegönnt. In diesem Fall den Acer Aspire Revo R3600: Acer Aspire R3600 Revo Nettop (Intel Atom N230 1.6GHz, 2GB RAM, 160GB HDD, Nvidia Ion, Vista Home Premium)

Gestern ist das Paket gekommen. Erster Blick: Das Gerät sieht nett aus. Die Kritik an dem mitgelieferten Standfuß können wir bestätigen.
Überraschend war doch, wie Acer es geschafft hat, die externen Anschlüsse unterzubringen. Very nice. Besonderen Wert hatten wir auf den eSATA-Anschluss gelegt, um unser RAID-Gehäuse MR-35DUS2 anschliessen zu können.

Nun schleunigst das Gerät aufgestellt, angestöpselt und angeschaltet: Nun die schlechte Nachricht! Das Vista langsam und Resourcenhungrig ist, ist bekannt. Aber sooo …
Wir haben hier auch ein Medion Akoya E1012, mit Atom Prozessor und nur 1 GB RAM, aber dafür mit XP. Das rennt ja richtig dagegen. OK, wer bei Windows bleiben möchte, hat immerhin über Acer die Möglichkeit am Updateprogramm auf Windows 7 teilnehmen zu können. Dies soll ja auf Atom-basierten Geräten mehr bringen.

Aber wir wollen mehr. Wir suchten ja keinen Desktopersatz im Kleinformat. Wir wären keine Limespacer, wenn es nicht um mehr ginge. Unser Ziel ist es, den Revo zu einem kleinen Netzwerkserver umzubauen.

Hier einmal kurz unsere Ziele:

  1. OS: openSuse 11.1
  2. Einrichtung als Backup-Server mit Bacula
  3. Einrichtung als NAS-Server
  4. ZEND CE-Server einrichten
  5. Wenn die CPU es zulässt: Installation iSCSI

Wir werden Euch in lockeren Abständen von unserem Projektfortschritt berichten …

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Apr
11.

Entwickler Workstations

Guten Abend liebe Limespace(r) ,

Flight Simulator
Creative Commons License photo credit: whalesalad

ergänzend zu unserem IDE Tagebuch mal einer kleiner Exkurs in den Bereich der Hardware. Ich frage mich schon länger warum es eigentlich keine fertigen PC’s (Workstations) für Webentwickler bzw. Entwickler im allgemeinen gibt.

Es gibt Office Rechner, Gaming Rechner, Server und so weiter. Aber einen Rechner der auf die Ansprüche von Entwicklern zugeschnitten ist findet man nicht.

Wenn ich das nötige Kleingeld hätte würde ich mir bei Amazon wohl folgendes bestellen :

Als Basis folgenden Rechner (Partnerlink) :
PC – CSL Sprint 5231 (Dual) – DualCore! AMD Athlon64 X2 5000+, 500GB SATA, 4096MB DDR2, GeForce 8100, DVD-RW, CardReader, Sound, LAN

Warum ? Er ist mit knapp 300 Euro relativ günstig, hat eine Festplatte mit 7200 U/Min , was für mich viel wichtiger wäre als ein toller Prozessor. Weiterhin bereits 4 GB Arbeitsspeicher , mein Eclipse kann nie genug Arbeitsspeicher haben.

Für meinen Server & VMWare und Backups müsste noch eine zusätzliche Festplatte verbaut werden mit 10.000 U/Min. Insbesondere bei größeren Imports von Daten ist dieses der Flaschenhals.

Die verbaute Grafikkarte kann zwei Monitore ansteuern , und genügt für uns vollkommen. Wer auf dem Gerät spielen will sollte natürlich keine Wunder erwarten.

Als Monitor kommt für mich nur ein 22″ TFT in Frage. Bei Amazon findet man für ca. 190 Euro folgenden (Partnerlink) : Samsung Syncmaster T220 22 Zoll Widescreen TFT Monitor rose black DVI (Kontrast 20.000:1, 2 Ms Reaktionszeit)

Zusätzlich für kleines Geld (60 Euro) eigenet sich folgender Asus Schirm als Desktop-Erweiterung (Partnerlink) :
Asus VW161D 15,6 Zoll Widescreen TFT Monitor VGA (Kontrastverhältnis 500:1, Reaktionszeit 8ms) schwarz

Wer nicht auf ein paar Euro achten muss, kann selbstverständlich auch 2 x 22″ nehmen, aber ich bräuchte es nicht.

Wie würde eure ideale Entwicklungsmaschine aussehen ? (für max. 1000 Euro) ?

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