Mai
15.

Urlaub ohne Internet

Urlaub auf dem Campingplatz ist nicht jedermanns Sache.

Abgesehen von dünnen, geräuschdurchlässigen Wänden des Wohnwagens und dem Gang zum Klo über den gesamten Platz mit der eigenen Klo-Rolle in der Hand, kann es dort aber auch ganz schön sein.

Eine Sache allerdings wird jeder IT´ler vermissen: INTERNET

Je nachdem wo man nun ist, sind die Plätze unterschiedlich fortschrittlich, und bieten einem manchmal tatsächlich einen WLAN Hotspot.

Unser Platz hat beschlossen auch fortschrittlich zu sein und bietet seit etwa 2 Wochen Internet per WLAN an.

Also habe ich mich vor ein paar Tagen auf den Weg zum Platzwart meines Vertrauens gemacht und mir für stolze 11 Euro einen 3 Tage Zugang zugelegt.

Wieder zurück am eigenen Platz wurde gleich das MacBook raus geholt und nach verfügbaren WLANs gesucht…erstmal erfolglos. Im Vorzelt schien zu viel Aluminium verbaut zu sein, sodass dort kein Einwählen in irgendwelche WLANs möglich war. Ein Wechsel in den Wohnwagen brachte dann zumindest bei offenen Rollos (welche tatsächlich mit Metall beschichtet sind) 2 von möglichen 4 Balken Empfangsstärke.

Die Freude war jedoch nur kurz: Immer wieder Verbindungsabbrüche die je nach gewähltem WLAN Zugangspunkt mehr oder weniger häufig auftauchten. Hätte ich einfach meinen geliebten O2 Surfstick mitgenommen, dann wäre alles viel einfacher gewesen. Aber der liegt jetzt nur Zuhause rum.

Dann ging es endlich los: Browser aufrufen, Zugangsdaten eintippen und als erstes mal auf www.google.de gehen…das dauerte schon merkwürdig lange.

Die nächsten Seitenaufrufe zum Testen verliefen ähnlich grausig. Ein Speedtest ergab dann auch erstaunliche 20KB/s im Download…aber auch nur wenn die Verbindung dann mal stabil blieb…

Fazit: Solltet Ihr in die Versuchung kommen euch (auf welchem Campingplatz auch immer) einen Internetzugang gegen Bares zuzulegen, dann versucht am Besten vorher einmal die garantierte Bandbreite herauszufinden oder besteht darauf den Zugang vorher einmal testen zu dürfen. Ansonsten ist die Kohle futsch, und ihr hattet nix davon.

PS: Diese Zeilen schreibe ich von zu Hause aus und werde mich jetzt voller Vorfreude mit 16.000KB/s ins Internet stürzen

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Dez
10.

Kostenloses Browsergame in Echtzeit – Limespace spielt

[Trigami-Review]

Tatsache, die Limespacer lassen mal die Arbeit liegen und versuchen sich an einem Browsergame. Im Gegensatz zu vielen anderen ,läuft dieses in Echtzeit, was natürlich unser Interesse geweckt hat. Die Anmeldung verlief erfreulicherweise vollkommen unproblematisch, keine 10 Emails die bestätigt werden wollen oder andere Hürden die der geneigte Spieler meistern müsste.

Direkt nach dem Anmelden geht es also los, da das Spiel in der Zeit des 2. Weltkrieges angesiedelt ist wird damit begonnen seine Stadt zu gründen (also keine Raumbasis oder vergleichbares), nun vergibt man noch einen passenden Namen für diese und wird direkt durch ein nettes Tutorial begrüßt. In diesem werden die Grundlagen des Spiels ausführlich erläutert. Wer sich bereits mit anderen Strategiespielen auskennt dürfte zum Einstieg keine Schwierigkeiten bekommen.

Während und nach dem Tutorial beginnt man mit dem platzieren von Wohnhäuser,  sowie mit der Sicherstellung der Versorgung mit Ressourcen. Ist dieses geschafft  kann mit dem Aufrüsten der eigenen  Truppen begonnen werden, von welchen immerhin 40 verschiedene Typen zur Verfügung stehen, die  selbstverständlich angelehnt sind an die diversen  Einheiten aus dem 2. Weltkrieg.

Sehr angenehm ist das man als “Anfänger” gewisse Vorteile genießt, so kann beispielsweise schneller gebaut werden um nicht direkt die Motivation zu verlieren und Anschluss an die anderen zu erhalten.

Neben dem üblichen Verlauf eines Strategiespiels, werden auch Missionen angeboten. Hier hat man unterschiedliche Aufgaben zu erledigen, allerdings alle mit dem Ziel die Welt zu erobern. Da es sich um eine Onlinespiel handelt ist man selbstverständlich niemals einsam bei seinen Kriegszügen, der Chat ist direkt in das Spiel integriert, und ein Bündnis dürfte schnell gefunden sein!

Die Grafik des Spiels, wirkt für ein reines Browsergame wirklich hochwertig und ist flott in der Ausführung. Wir müssen gestehen, welche Technologie verwendet wird bleibt uns unerschlossen.

Wer beim Spielen Rat und Hilfe sucht hat neben einem Forum, welches direkt aus dem Spiel zu erreichen ist auch noch die Möglichkeit die umfangreiche FAQ zu studieren, oder über ein InGame Ticket System sich direkt an einen GM (Gamemaster) zu wenden.

Trailer zu War2 Glory:

YouTube Preview Image

Wir jedenfalls finden die Umsetzung wirklich gelungen, und werden mal ein paar gemütliche Stunden mit dem Spiel zu bringen. Weitere Informationen zum Browsergame

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Feb
9.

Trimmen des Blade CX2 – Sonstige Fehlerursachen

Kommen wir Heute zum letzten Teil unserer Serie zum trimmen des Blade CX2. Es gibt noch diverse Möglichkeiten, warum sich der Heli anders verhält, als er eigentlich sollte.

Blade CX2 PaddelstangeBeginnen wir mit der Paddelstange. Dies ist die, mit Gewichten beschwerte Stange am oberen Rotorkopf. Diese ist aus Metall und kann verbogen sein. Zum richten die Schrauben am oberen Rotorkopf lösen, die Abdeckung lösen und die Paddelstange entfernen. Am besten jetzt die Paddelstange auf ein weisses Blatt Papier legen und darauf rollen. Hier kann man nun sehen, in welche Richtung gebogen werden muss.

Zusätzliche Probleme in der Übersicht:

  1. Der Heli bewegt sich auf einer eliptischen Bahn, statt auf der Stelle zu stehen: Die innere Rotor-Welle ist verbogen.
  2. Der Blade ist unkontrollierbar, wenn die Taumelscheibe (besteht aus zwei Teilen) auseinander gerutscht ist.

Weitere Fehler und Problemlösungen können gerne per Kommentar ergänzt werden!

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Jan
25.

Trimmen des Blade CX2 – Anlenkstangen

Heute gehen wir ans eingemachte.
Was ist zu tun, damit der Heli nicht nach vorn oder hinten geht (Nick) oder zur Seite (Roll).  Hierzu gibt es die Anlenk- / Schubstangen, die an der Taumelscheibe sitzen und mit den Servos verbunden sind (siehe Bild).

Wir betrachten den Blade von hinten. Dann ist die linke Stange für Nick und die Rechte für Roll zuständig.

Blade CX2 - Anlenkstangen

Wichtig: NIEMALS an den Anlenkstangen rumnesteln, wenn der Akku angeschlossen ist. Dann könnte der Servo kaputt gehen, weil er gegensteuert.

Beginnen wir mit dem Nicken. Geht der CX2 nach vorn, so ist dies durch verkürzen der Anlenkung auszugleichen. Hierzu wird die Anlenkstange, vorsichtig, aus dem oberen Kugelgelenk an der Taumelscheibe ausgeklinkt. Am besten mit dem Fingernagel und im Uhrzeigersinn auf dem Gewinde gedreht. Bei der Rückwertsneigung ist entsprechend gegen den Uhrzeigersinn zu drehen.

Für das Rollen gilt: Geht der Heli nach Links, die rechte Anlenkstange verkürzen, bzw. bei der Rechtsbewegung verlängern.
Das war es eigentlich auch schon. Beginnt mit einmaligem drehen, um zu ermitteln, wie der Blade darauf reagiert.

Und immer: Sender ein, Akku anschliessen, testen, Akku abstöpseln, Sender aus und dann erst verstellen!

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Jan
19.

Trimmen des Blade CX2 – Die 3in1

Nachdem wir in Teil 1 unserer Serie zur Trimmung des Blade CX2 die Vorbedingungen und den Sender durchgenommen haben, gehen wir jetzt in das Eingemachte, die 3in1-Einheit. Diese ist das Herzstück und dafür verantwortlich, dass das Heck ruhig ruhig bleibt. Also genau das, was einen Koaxial-Heli auszeichnet und ihn für Anfänger interessant macht.

Die 3in1 hat zwei Potentiometer, an denen gedreht werden kann. Hier ist vorsicht geboten. Nehmt nur einen Schraubenzieher in passender grösse (z.B. Uhrmacherwerkzeug) und ohne Gewalt drehen.
Der Einstellbereich beider ist (vergleichbar auf einer Uhr) von 10:30 Uhr bis 07:30 Uhr.

Blade CX2 3in1

Die Potis haben folgende Bedeutung:

  1. Links: Gain – Regelt die Empfindlichkeit des Gyro-Kreisels. Ist der Wert zu niedrig, giert der Heli. Heisst, er dreht auf der Stelle. Ist der Wert zu hoch, ist er zu empfindlich, mit dem Ergebnis, dass das Heck nervös zuckt. Ein guter Ausgangswert ist 02:00 Uhr.
  2. Rechts: Proportional – Regelt die Geschwindigkeit der beiden Rotoren im Verhältnis zueinander. Ziel der Einstellung ist es, beide Rotoren mit der gleichen Geschwindigkeit drehen und damit der Helikopter ruhig steht. Auch hier ist 03:00 Uhr ein guter Ausgangswert.

Bevor Ihr etwas verstellt, merkt Euch die Einstellung des Auslieferungszustands, um wieder auf die Grundeinstellungen zurück zu können.

Nehmt die Einstellungen in Halbstunden- bis Stunden-Schritten vor, trennt den Akku und schaltet den Sender aus. Anschließend alles wieder Einschalten (wie in der Anleitung beschrieben) und testen. Ich hatte zwar irgendwo gelesen, die Einstellungen würden auch ohne “reboot” aktiv, bin mir aber nicht wirklich sicher.

Im nächsten Teil kümmern wir uns dann um die Anlenkung der Taumelscheibe!

Weiterhin viel Spass beim Fliegen ;-)

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